Artikel mit dem Tag "aufsätze"



Blog · 25. Januar 2018
Wir leben in einer Zeit des Wandels, und dieser Wandel will kreativ gestaltet werden. Was ist neu an diesem Wandel? Eine erweiterte Weltsicht, die unseren Alltagsvorstellungen widerspricht, rückt in unser Bewusstsein, - mit unbekannten Auswirkungen. Obwohl von den spirituellen Traditionen aller Kulturen immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass unsere Alltagssicht wesentliche Aspekte der Welt ausklammert, konnte sich diese Alltagssicht behaupten. Sie war im Alltagsleben erfolgreich und die...

Lichtbrechung
26. Mai 2017
Unser herrschendes, in der Wissenschaft begründetes Weltbild scheint in seiner Sinngebung geschlossen, begleitet uns durch unser gesamtes Leben und hat für alle Lebenslagen eine scheinbar schlüssige Antwort. Selbst Banken und Versicherungen greifen heute auf das wissenschaftliche Weltbild zurück, um ihre Strategien plausibel zu machen. Damit suggerieren sie ein solides Fundament und dem Kunden eine falsche Sicherheit: Lebe - wir kümmern uns um die Details... Lebe - um Deine Sicherheit...

Schwimmende Feder
Erfahrungswelten · 12. Juni 2002
Die Naturwissenschaften kennen zwei verschiedene Betrachtungsweisen: Die fragmentarische Sichtweise sieht die Welt als eine Ansammlung unabhängiger Einzelobjekte. Sie wird durch die Leitidee des Uhrwerks bestimmt (mechanistisches Paradigma). Die holistische Sichtweise betrachtet die Welt als unteilbare Ganzheit mit interner Struktur. Sie wird von der Leitidee des Organismus geführt (organizistisches Paradigma). Traditionell beschrieb die Physik die Welt immer fragmentarisch in Begriffen von...

Rainer Maria Rilkes Bewusstseinspyramide
01. Juni 1999
Wenn wir sprechen oder Gesprochenes hören, erscheint uns die Sprache als ein zeitlicher Ablauf von Elementen - von Wörtern, Silben oder Lauten. Diesen zeitlichen Verlauf der Sprache erfahren wir auch noch, wenn wir in der Sprache denken; gedachte Sprache oder sprachgebundenes Denken ist nichts anderes als die innere Form der gesprochenen Sprache, das Urbild ihrer äußeren Form. Daß es über diese Erfahrung der inneren Form der Sprache hinaus noch andere Formen der Spracherfahrung geben...

Hans Kaiser, Lehrbuch der Harmonik, Pythagoras, Lambdoma
14. Juli 1998
Die Musik entsteht aus dem Maße und wurzelt in dem großen Einen. Das große Eine erzeugt die zwei Pole, die zwei Pole erzeugen die Kraft des Dunkels und des Lichts. Die eine sinkt in die Tiefe, die andere steigt in die Höhe ... Vollkommene Musik entsteht aus dem Gleichgewicht. Darum vermag man nur mit einem Menschen, der den Weltsinn erkannt hat, über Musik zu reden. Die verfallenen Staaten und die dem Untergang reifen Menschen entbehren freilich auch nicht der Musik, aber ihre Musik ist...

Rathausuhr Altstadt Prag
10. November 1997
Warum beschäftigen wir uns heute so intensiv mit dem Zeitbe­griff? Warum dieses Nachdenken über die schritt­weise Entwick­lung des Zeitbegriffs, von der verräum­lich­ten Zeit bis zum zeit­lichen Rhythmus? Die technisierte Zeit mit ihrer verordneten Pausenlosigkeit hat uns in einen rasenden Stillstand geführt,der unsere Gesellschaft aus dem biologischen Gleichgewicht geworfen hat. Auf allen Ebenen, von der biochemischen Ebene der Zellen über Atmung, Herzschlag, Tag/Nachtrhythmus bis...

02. Juli 1996
Phänomene der Natur haben keinen Sinn an sich, sie sind. Erst unser Bewußtsein teilt den verschiedenen Naturphänomenen einen spezifi­schen Sinn zu. Dabei projiziert dieses sowohl die rationale analytische Ordnung des Verstandes als auch die holistische Ordnung der sinnli­chen Wahrnehmung auf unsere Lebenswelt. Alle Lebensformen bis hin zu ganzen Ökosystemen sind ansich wertfrei, unabhängig davon, welchen Wert ihnen der Mensch zuordnet. Es ist die Logik der verschiedenen Arten sinnlicher...

Pfefferminze
01. Juli 1996
Heute wird die ökologische Frage in der Gesellschaft noch weitge­hend gleichgesetzt mit Verboten, Krisen, Strafen, Mangel und Kon­trolle. Ökologie wird gleichgesetzt mit erzwungenem Verzicht, nicht mit Chancen und Lebensqualität. Hier setzt die Umweltbildung an. Dabei geht es darum, den Wert zu erkennen, den die Natur an sich birgt. Der Dichter Antoine de Saint-Exupéry sagte einmal: „Wer ein Schiff bauen möchte, lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem Meer“. Bezogen auf eine...

10. Mai 1993
Obwohl Bewusstsein als primäre Organisationsebene unseres Lebens von zentraler Bedeutung für das Verständnis von uns selbst und unserer Stellung in der Schöpfung ist, gibt es kaum einen ande­ren Begriff, der so uneinheitlich, ja teilweise gegen­sätzlich verwendet wird wie dieser. Traditionell sind Bewusstsein und seine Eigenschaften für die westlichen Wissenschaften ein­zigartige menschli­che Attribute. Fußend auf dem radikalen Zweifel von Descartes und dem Empirismus von Hume entwic­kelte sich

Diese Webseite beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Erarbeitung von Konzepten für eine vertikale Bildung. 

Wir danken für die Projektförderung durch die Stiftung Bildungsforschung.

Hier schreiben:

  • Prof. Dr. Hartmut Schenkluhn
  • Dipl. Math. Georg Dick
  • Gastautorinnen und -autoren.

 

 

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