Vertikale Bildung - Ausbruch aus unserer landläufigen Vorstellungswelt

Lichtbrechung
Lichtbrechung

Unser herrschendes, in der Wissenschaft begründetes Weltbild scheint in seiner Sinngebung geschlossen, begleitet uns durch unser gesamtes Leben und hat für alle Lebenslagen eine scheinbar schlüssige Antwort. Selbst Banken und Versicherungen greifen heute auf das wissenschaftliche Weltbild zurück, um ihre Strategien plausibel zu machen. Damit suggerieren sie ein solides Fundament und dem Kunden eine falsche Sicherheit:

 

Lebe - wir kümmern uns um die Details...
Lebe - um Deine Sicherheit kümmern wir uns!

 

Dabei ist leicht einsichtig, dass die stete Kontinuität des Lebens einer Gesellschaft darin besteht, dass wir eine gewisse Anzahl von Jahren an diesem Spiel teilnehmen, bevor wir dann unwiderruflich die Bildfläche verlassen, andere an unseren Platz treten und damit für die Kontinuität der Gesellschaft sorgen.

 

Unsere Aus-Bildung sagt uns nichts darüber, woher und warum wir in dieser Gesellschaft mit unserer Geburt auftauchen und wann, wie und warum wir sie wieder verlassen. Sinnfragen werden bewusst ausgeklammert.

 

Ja, wir wissen zudem, dass unser gegenwärtiges Weltbild in Zeiten permanenten Wandels nur vorläufig ist und sich beispielsweise in 50 Jahren vollständig überholt haben wird. Trotzdem leben wir in diesem Weltbild, als wäre es die endgültige, zeitlose Wahrheit.

 

In den letzten Jahrzehnten nehmen die Anzeichen zu, dass unser aktuelles Weltbild zu eng geworden ist, ja sogar zu gefährlichen Konsequenzen führen kann: für Andersdenkende, für andere Kulturen, für die Natur als Ganzes.

 

Und gleichzeitig häufen sich die Erfahrungen, die uns zeigen, dass es auf dieser Erde mehr gibt als wir bisher zulassen - eine Tiefendimension unserer Existenz, die sich sowohl im subjektiven Erleben als auch in der Erforschung unserer Umwelt zeigt. Es fehlt heute ein Bildungssystem, welches einen Raum für diese erweiterte Erkenntnis bietet und die Tiefendimension unserer Welt mit einschließt.

 

Hier setzt die vertikale Bildung an:

Als echte Erweiterung unserer besagten landläufigen Bildung überschreitet die vertikale Bildung den Geltungsbereich der heutigen Wissenschaften.

 

Gott schützt sein Paradies durch einen Wall von Paradoxien (Nikolaus von Kues)

 

So können wir auch nicht viel Hilfe durch die heutigen Wissenschaften erwarten - außer vielleicht die immer zu beobachtende klärende Abwehr, wenn allseits akzeptierte Erkenntnisse infrage gestellt werden.

 

Auf welche Erfahrungsfelder zielt dann die vertikale Bildung?

Zuerst wird die vertikale Bildung eine Ergänzungsbildung sein, die besonders in der Erwachsenenbildung eine Rolle spielt. Zum Beispiel in der Begleitung der "Midlife Crisis", in der das Weltbild Risse bekommt und die Tiefendimension unserer Existenz unvorbereitet durchscheint.

 

Erst später wird man sogar erkennen, dass die klassische Bildung nur einen Teilbereich der gesamten Bildung abdecken kann.

 

So richtet sich unser Augenmerk auf Pädagogen, die sich angesprochen fühlen, erstens mit uns das Wissen zu sammeln und zu sichten, das diesem neuen Bildungsbereich zum Leben verhilft; - und zweitens nicht zu vergessen, dieses Wissen in Seminaren der Erwachsenenbildung einer zunehmenden Gruppe von Menschen nahe zu bringen.

 

Wir wollen Menschen ansprechen, die diesen erweiterten Bildungsansatz in ihrem Leben nutzen möchten, um den Herausforderungen des Lebens in ganzheitlicher Weise zu begegnen.

 

Und zudem wollen wir Menschen finden, die diesen Bildungsansatz in Forschung und pädagogischer Umsetzung (finanziell) fördern möchten.

 

Unsere Vision ist eine Gesellschaft, die die ganze Bandbreite der Intelligenz, Schönheit und Weisheit unserer Existenz wieder bewusst wahrnimmt und in ihren Handlungen würdigt.

Diese Webseite beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Erarbeitung von Konzepten für eine vertikale Bildung. 

Wir danken für die Projektförderung durch die Stiftung Bildungsforschung.

Hier schreiben:

  • Prof. Dr. Hartmut Schenkluhn
  • Dipl. Math. Georg Dick
  • Gastautorinnen und -autoren.

 

 

Blogartikel

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