Wir leben heute in einer Krisenzeit, die sich in einer beschleunigten Entwicklung über alle gesellschaftlichen Bereiche ausbreitet, sowohl auf die Innenwelt, die Mit- als auch auf die Umwelt.

Das zunehmende Ungleichgewicht zwischen der technologischen Entwicklung und unseren angeborenen Möglichkeiten hat uns in einen zunehmenden Konflikt gebracht. Seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts  hat sich aufgrund der Arbeiten von Hans Selye das Wort "Stress" für die sich hieraus ergebende psycho-physiologische Belastung weltweit eingebürgert. Heute ist die Steigerung des Stresses "der ausgebrannte Mensch", als Burnout zu einer anerkannten Krankheit geworden. Kurzum, der heutige Mensch ist seiner selbst induzierten technischen Entwicklung nicht mehr gewachsen.

In den Worten von Goethes Zauberlehrling:

 

Herr, die Not ist groß!

Die ich rief, die Geister,

Werd ich nun nicht los.

 

Wo liegen mögliche Lösungsansätze?

Im ersten Lösungsansatz soll im Sinne des Transhumanismus Mensch und Maschine zu einem technisch erweiterten Menschen 2.0, einem Cyborg, verschmelzen, der den homo sapiens ablöst und das Leben in unserem Universum auf eine neue Stufe hebt, - der ultimative Triumph des Menschen über die Natur. In diese Forschung fließen heute schon Milliarden an Forschungsgeldern. Damit ergibt sich natürlich das Risiko, dass der Mensch sich selbst abschafft.

 

In einem zweiten Lösungsansatz beginnt der Mensch sich auf das in ihm angelegte Potenzial zurück zu besinnen, um zum Meister seiner Schöpfungen aufzusteigen. Die Tiefendimension seines Bewusstseins wartet auf ihre systematische Entfaltung und der Mensch erreicht so seine Meisterschaft. Der Mensch wird in den Rang eines Meisters gehoben, kann im Sinne Goethes dem heutigen Zauberlehrling zu Hilfe eilen und die aus dem Gleichgewicht geratene Natur wieder in Einklang zu bringen, im Sinne einer menschenwürdigen Zukunft.

 

»In die Ecke, 

Besen! Besen! 

Seids gewesen. 

Denn als Geister 

Ruft euch nur, zu seinem Zwecke, 

Erst hervor der alte Meister.«

 

Diese Website hat sich dem zweiten Lösungsansatz verschrieben. Es geht um die alte Erkenntnis: "Die Lösung der Probleme liegt nicht auf der Ebene der Probleme". Unsere rationale Bildung hat die Tiefendimension des Menschen ausgeblendet.

Welches Potential schlummert in der vertikalen Dimension von Mensch und Natur?

Wird durch deren Kenntnis der Mensch im Goethe'schen Sinne vom Zauberlehrling zum "alten Meister" aufsteigen?


Unser Engagement

Unser Engagement haben wir in dieser Rubrik skizziert. Wir möchten hier kurz umreißen, wo unsere "Realutopie" im Sinne des zweiten Lösungsansatzes anzusiedeln ist.

 

Ihre Teilhabe

Ihnen gefällt unser Vorhaben? Dann laden wir Sie herzlich ein, daran teilzuhaben! Dazu haben wir verschiedene Möglichkeiten vorbereitet. Wählen Sie selbst!


Diese Webseite beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Erarbeitung von Konzepten für eine vertikale Bildung. 

Wir danken für die Projektförderung durch die Stiftung Bildungsforschung.

Hier schreiben:

  • Prof. Dr. Hartmut Schenkluhn
  • Dipl. Math. Georg Dick
  • Gastautorinnen und -autoren.

 

 

Blogartikel

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